Stiftungsvermögen im Nullzinsumfeld – Ein Lösungsansatz der RIV

Die Auswirkungen des aktuellen Nullzinsumfelds beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit von Stiftungen. Stiftungsverantwortliche stehen dabei vor der Herausforderung einerseits den Grundstock des Stiftungsvermögens zu erhalten und andererseits regelmäßige Erträge zur Finanzierung des Stiftungszwecks zu erwirtschaften. Eine zunehmend schwierige Aufgabe, da insbesondere die klassische Anlage von Stiftungen in Deutschland in der Vergangenheit auf verzinslichen Wertpapieren fußte.

Stiftungen und insbesondere Ewigkeitsstiftungen können daher mittelfristig vor existenziellen Herausforderungen stehen. Je kleiner der Vermögensstock, desto akuter und existenzbedrohender das Problem. Denn ausbleibende Erträge führen zu eingeschränkten Fördertätigkeiten, es droht gar die Nichterfüllung des Stiftungszwecks. Dies hat auch die Bundesregierung nach vielen Jahren des Nichtstuns Ende September dieses Jahres in ihrem Entwurf für ein „Gesetz zur Vereinheitlichung des Stiftungsrechts“ aufgegriffen. So soll die Reform des Stiftungsrechts Stiftungen unter anderem die Möglichkeit bieten, die Form einer Hybridstiftung bzw. einer Teilverbrauchsstiftung zu wählen, bei der Anlage des Stiftungsvermögens mit einem größeren Ermessenspielraum zu agieren und auf Basis einer Business-Judgement-Rule Haftungsängsten der Stiftungsverantwortlichen entgegenzuwirken. Insbesondere die Business-Judgement-Rule soll in der Ausgestaltung einer zeitgemäßen Anlagestrategie Stiftungsverantwortlichen mehr Rechtssicherheit bieten.

Was ist bei Kapitalanlagen jetzt zu beachten?

1. Aktuelles Nullzinsumfeld bleibt noch lange Zeit Realität

Das Vermögen vieler Stiftungen verweilt aktuell häufig in defensiven Stiftungsfonds, für die es in Zukunft infolge ihrer großen verzinslichen Wertpapierpositionen wohl schwierig werden dürfte positive Realrenditen zu erwirtschaften und damit die Kaufkraft des Stiftungsvermögen zu erhalten. Auf absehbare Zeit ist nicht mit einer Änderung dieser Aussichten zu rechnen.

Grund hierfür ist die Tatsache, dass sich infolge der Coronavirus Pandemie die weltweite Staatsverschulung noch einmal deutlich verschärft hat. Um die Zinslast zu reduzieren, senkten die Zentralbanken das Zinsniveau auf faktisch 0 % oder gar darunter, flankiert von massiven Liquiditätsspritzen und im Volumen immer weiter anwachsenden Anleihen-Aufkaufprogrammen. Unter Berücksichtigung der Inflation wird der Realzins daher noch lange im negativen Bereich verweilen (siehe Abbildung 1). Anleger, die dennoch von Investmentvehikeln mit Schwerpunkt auf verzinslichen Anlagen Gebrauch machen, laufen Gefahr einen unwiederbringlichen Kaufkraftverlust ihres Anlagevermögens zu erleiden. Solch ein Kaufkraftverlust fällt umso schwerwiegender aus, je länger dieser Zustand anhalten wird. Aus diesem Grund führt aus unserer Sicht kein Weg an einer Aktienanlage vorbei, um Vermögen langfristig zu erhalten.

Realrenditen in Deutschland seit 2000

Abbildung 1: Realrenditen (Zinsen minus Inflation) in Deutschland seit 2000

2. Langer Anlagehorizont macht Stiftungen zu prädestinierten Aktienanlegern

Angesichts ihres unendlichen Anlagehorizonts genießen Ewigkeitsstiftungen den Vorteil auch volatilen Marktphasen mit Ruhe und Weitsicht entgegenzutreten. Trotz dieser Tatsache wird eine Aktienanlage von Stiftungsverantwortlichen oft aufgrund der teilweise stark schwankenden Börsen als risikobehaftet angesehen und daher selten umgesetzt. Zwar sind Kursausschläge, sowohl nach unten als auch nach oben, charakteristisches Merkmal einer Aktienanlage und können dazu mitunter heftig ausfallen, doch sagen sie wenig über das reale Endwertrisiko der Anlage aus. Denn mit zunehmendem Anlagehorizont sinkt die Bedeutung dieser Kursschwankungsrisiken, die auch immer wieder stark von gegenwärtigen Nachrichtenereignissen und auch reißerischen Schlagzeilen geprägt sind. Durch das tägliche Börsensegment in den Nachrichten ist das Thema Börse immer präsent und kann das subjektive Empfinden der Anleger kurzfristig stark beeinflussen. Da es sich bei Aktienanlagen aber um Beteiligungen an Unternehmen handelt, bestimmt auf lange Sicht immer die Qualität des Geschäftsmodells und die daraus resultierende Ertragskraft eines Unternehmens den Aktienwert. Anlagerisiken lassen sich demnach durch eine sorgfältige Einzeltitelauswahl mindern.

3. Aktien als langfristig ertragreichste Anlage

Aktien haben bisher immer wieder den vielen Krisen getrotzt und gelten langfristig als ertragreichste Anlage, wie Abbildung 2 eindrucksvoll darstellt. Krisenzeiten sollten langfristige Aktienanleger daher nicht verunsichern. Sie gehören zum Konjunkturzyklus dazu, werden aber früher oder später von Phasen des wirtschaftlichen Aufschwungs abgelöst (siehe Abbildung 3).

Langfristiger Vergleich von Anlageklassen

Abbildung 2: Langfristiger Vergleich von Anlageklassen; indexierte, reale Wertentwicklung zum Jahresende in US-Dollar (1970 = 100 $)

Entwicklung des DAX 1995-2020

Abbildung 3: Entwicklung des DAX 1995-2020

4. Aktien sind Sachwerte und schützen vor Inflation

Aufgrund des steigenden Inflationsrisikos (siehe hierzu unseren Beitrag „Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Preisentwicklung: Inflation oder Deflation?“) halten wir es für sinnvoll den Anlageschwerpunkt auf Sachwerte und Produktivkapital zu legen. Diese bieten langfristig einen guten Schutz vor Inflation und die besten Chancen auf reale Erträge. Aktien sind dabei aufgrund der zahlreichen verschiedenen Unternehmensschwerpunkte in vielen Branchen und Ländern, bei gleichzeitiger börsentäglicher Handelbarkeit, das Anlageinstrument unserer Wahl.

Ausschüttender Aktienfonds RIV Zusatzversorgung als Lösungsweg für Stiftungen

Unser speziell für Stiftungen konzipierter Aktienfonds RIV Zusatzversorgung verschafft Stiftungen regelmäßige Ausschüttungen ohne die Kapitalsubstanz anzugreifen. Denn das in Aktien angelegte Stiftungsvermögen kann zwar in volatilen Marktphasen einen temporären Wertrückgang verzeichnen, dieser ist allerdings nicht mit einem Verlust gleichzusetzen und sollte bei Stiftungen, die in Bezug auf die Vermögensanlage in Dekaden denken, nicht von Bedeutung sein.

Zentrale und einzigartige Eigenschaft dieses Aktienfonds ist eine von Börsenentwicklungen unabhängige jährliche Ausschüttung, die entsprechend der Inflationsentwicklung erhöht wird, wie das Beispiel in Abbildung 4 illustriert. Die Ausschüttungen sind somit kaufkraftstabil und planbar. Des Weiteren soll das angelegte Stiftungskapital langfristig mindestens erhalten werden. Der Fonds setzt den bereits seit 25 Jahre erfolgreich genutzten Investmentprozess der RIV um, einschließlich des krisenerprobten Risikomanagements. Unseren Leistungsnachweis seit 1996 sehen Sie hier.

Ausschüttungen des RIV Zusatzversorgung

Abbildung 4: Ausschüttungen des RIV Zusatzversorgung 

Alleinverbindliche Grundlage für den Erwerb des RIV Zusatzversorgung sind dessen Verkaufsprospekt und wesentlichen Anlegerinformationen, die in deutscher Sprache verfasst sind und unter Fondsdokumente kostenfrei heruntergeladen werden können. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Fondsseite des RIV Zusatzversorgung. 

RIV ZUSATZVERSORGUNG
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Stiftungsvermögen im Nullzinsumfeld – Ein Lösungsansatz der RIV

Die Auswirkungen des aktuellen Nullzinsumfelds beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit von Stiftungen. Stiftungsverantwortliche stehen dabei vor der Herausforderung einerseits den Grundstock des Stiftungsvermögens zu erhalten und andererseits regelmäßige Erträge zur Finanzierung des Stiftungszwecks zu erwirtschaften. Eine zunehmend schwierige Aufgabe, da insbesondere die klassische Anlage von Stiftungen in Deutschland in der Vergangenheit auf verzinslichen Wertpapieren fußte.

Stiftungen und insbesondere Ewigkeitsstiftungen können daher mittelfristig vor existenziellen Herausforderungen stehen. Je kleiner der Vermögensstock, desto akuter und existenzbedrohender das Problem. Denn ausbleibende Erträge führen zu eingeschränkten Fördertätigkeiten, es droht gar die Nichterfüllung des Stiftungszwecks. Dies hat auch die Bundesregierung nach vielen Jahren des Nichtstuns Ende September dieses Jahres in ihrem Entwurf für ein „Gesetz zur Vereinheitlichung des Stiftungsrechts“ aufgegriffen. So soll die Reform des Stiftungsrechts Stiftungen unter anderem die Möglichkeit bieten, die Form einer Hybridstiftung bzw. einer Teilverbrauchsstiftung zu wählen, bei der Anlage des Stiftungsvermögens mit einem größeren Ermessenspielraum zu agieren und auf Basis einer Business-Judgement-Rule Haftungsängsten der Stiftungsverantwortlichen entgegenzuwirken. Insbesondere die Business-Judgement-Rule soll in der Ausgestaltung einer zeitgemäßen Anlagestrategie Stiftungsverantwortlichen mehr Rechtssicherheit bieten.

Was ist bei Kapitalanlagen jetzt zu beachten?

1. Aktuelles Nullzinsumfeld bleibt noch lange Zeit Realität

Das Vermögen vieler Stiftungen verweilt aktuell häufig in defensiven Stiftungsfonds, für die es in Zukunft infolge ihrer großen verzinslichen Wertpapierpositionen wohl schwierig werden dürfte positive Realrenditen zu erwirtschaften und damit die Kaufkraft des Stiftungsvermögen zu erhalten. Auf absehbare Zeit ist nicht mit einer Änderung dieser Aussichten zu rechnen.

Grund hierfür ist die Tatsache, dass sich infolge der Coronavirus Pandemie die weltweite Staatsverschulung noch einmal deutlich verschärft hat. Um die Zinslast zu reduzieren, senkten die Zentralbanken das Zinsniveau auf faktisch 0 % oder gar darunter, flankiert von massiven Liquiditätsspritzen und im Volumen immer weiter anwachsenden Anleihen-Aufkaufprogrammen. Unter Berücksichtigung der Inflation wird der Realzins daher noch lange im negativen Bereich verweilen (siehe Abbildung 1). Anleger, die dennoch von Investmentvehikeln mit Schwerpunkt auf verzinslichen Anlagen Gebrauch machen, laufen Gefahr einen unwiederbringlichen Kaufkraftverlust ihres Anlagevermögens zu erleiden. Solch ein Kaufkraftverlust fällt umso schwerwiegender aus, je länger dieser Zustand anhalten wird. Aus diesem Grund führt aus unserer Sicht kein Weg an einer Aktienanlage vorbei, um Vermögen langfristig zu erhalten.

Realrenditen in Deutschland seit 2000

Abbildung 1: Realrenditen (Zinsen minus Inflation) in Deutschland seit 2000

2. Langer Anlagehorizont macht Stiftungen zu prädestinierten Aktienanlegern

Angesichts ihres unendlichen Anlagehorizonts genießen Ewigkeitsstiftungen den Vorteil auch volatilen Marktphasen mit Ruhe und Weitsicht entgegenzutreten. Trotz dieser Tatsache wird eine Aktienanlage von Stiftungsverantwortlichen oft aufgrund der teilweise stark schwankenden Börsen als risikobehaftet angesehen und daher selten umgesetzt. Zwar sind Kursausschläge, sowohl nach unten als auch nach oben, charakteristisches Merkmal einer Aktienanlage und können dazu mitunter heftig ausfallen, doch sagen sie wenig über das reale Endwertrisiko der Anlage aus. Denn mit zunehmendem Anlagehorizont sinkt die Bedeutung dieser Kursschwankungsrisiken, die auch immer wieder stark von gegenwärtigen Nachrichtenereignissen und auch reißerischen Schlagzeilen geprägt sind. Durch das tägliche Börsensegment in den Nachrichten ist das Thema Börse immer präsent und kann das subjektive Empfinden der Anleger kurzfristig stark beeinflussen. Da es sich bei Aktienanlagen aber um Beteiligungen an Unternehmen handelt, bestimmt auf lange Sicht immer die Qualität des Geschäftsmodells und die daraus resultierende Ertragskraft eines Unternehmens den Aktienwert. Anlagerisiken lassen sich demnach durch eine sorgfältige Einzeltitelauswahl mindern.

3. Aktien als langfristig ertragreichste Anlage

Aktien haben bisher immer wieder den vielen Krisen getrotzt und gelten langfristig als ertragreichste Anlage, wie Abbildung 2 eindrucksvoll darstellt. Krisenzeiten sollten langfristige Aktienanleger daher nicht verunsichern. Sie gehören zum Konjunkturzyklus dazu, werden aber früher oder später von Phasen des wirtschaftlichen Aufschwungs abgelöst (siehe Abbildung 3).

Langfristiger Vergleich von Anlageklassen

Abbildung 2: Langfristiger Vergleich von Anlageklassen; indexierte, reale Wertentwicklung zum Jahresende in US-Dollar (1970 = 100 $)

Entwicklung des DAX 1995-2020

Abbildung 3: Entwicklung des DAX 1995-2020

4. Aktien sind Sachwerte und schützen vor Inflation

Aufgrund des steigenden Inflationsrisikos (siehe hierzu unseren Beitrag „Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Preisentwicklung: Inflation oder Deflation?“) halten wir es für sinnvoll den Anlageschwerpunkt auf Sachwerte und Produktivkapital zu legen. Diese bieten langfristig einen guten Schutz vor Inflation und die besten Chancen auf reale Erträge. Aktien sind dabei aufgrund der zahlreichen verschiedenen Unternehmensschwerpunkte in vielen Branchen und Ländern, bei gleichzeitiger börsentäglicher Handelbarkeit, das Anlageinstrument unserer Wahl.

Ausschüttender Aktienfonds RIV Zusatzversorgung als Lösungsweg für Stiftungen

Unser speziell für Stiftungen konzipierter Aktienfonds RIV Zusatzversorgung verschafft Stiftungen regelmäßige Ausschüttungen ohne die Kapitalsubstanz anzugreifen. Denn das in Aktien angelegte Stiftungsvermögen kann zwar in volatilen Marktphasen einen temporären Wertrückgang verzeichnen, dieser ist allerdings nicht mit einem Verlust gleichzusetzen und sollte bei Stiftungen, die in Bezug auf die Vermögensanlage in Dekaden denken, nicht von Bedeutung sein.

Zentrale und einzigartige Eigenschaft dieses Aktienfonds ist eine von Börsenentwicklungen unabhängige jährliche Ausschüttung, die entsprechend der Inflationsentwicklung erhöht wird, wie das Beispiel in Abbildung 4 illustriert. Die Ausschüttungen sind somit kaufkraftstabil und planbar. Des Weiteren soll das angelegte Stiftungskapital langfristig mindestens erhalten werden. Der Fonds setzt den bereits seit 25 Jahre erfolgreich genutzten Investmentprozess der RIV um, einschließlich des krisenerprobten Risikomanagements. Unseren Leistungsnachweis seit 1996 sehen Sie hier.

Ausschüttungen des RIV Zusatzversorgung

Abbildung 4: Ausschüttungen des RIV Zusatzversorgung 

Alleinverbindliche Grundlage für den Erwerb des RIV Zusatzversorgung sind dessen Verkaufsprospekt und wesentlichen Anlegerinformationen, die in deutscher Sprache verfasst sind und unter Fondsdokumente kostenfrei heruntergeladen werden können. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Fondsseite des RIV Zusatzversorgung. 

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