122,8 % Zuwachs seit 2009 mit dem RIV Rationalinvest Vermögensverwalterfonds – Anlage mehr als verdoppelt

Aus einer Investition von 10.000 € in den RIV Rationalinvest Vermögensverwalterfonds während der Weltfinanzkrise 2008/2009 hätte man, trotz zwischenzeitlicher Rückschläge bspw. durch die Euro-Schuldenkrise, die Chinakrise, den Handelskrieg zwischen USA und China oder der Coronavirus-Pandemie, aktuell 22.280 € erzielt. Das sind 122,8 % Zuwachs.

Was Anleger dazu wissen müssen

Langfristig funktionierende Strategien statt emotionalen Entscheidungen

Anleger pendeln gefühlsmäßig zwischen Angst und Euphorie. Insbesondere Privatanleger, die sich nicht in der Tiefe mit Kapitalmärkten beschäftigen können oder wollen, tendieren zu emotionalen Entscheidungen und laufen dadurch Gefahr sich dem Herdentrieb zu fügen. Bei Anlegern kann dies eben dazu führen, dass sie euphorisch zum ungünstigen Zeitpunkt kaufen, wenn der Aktienmarkt schon stark gestiegen ist und in Panik zum ungünstigen Zeitpunkt verkaufen, wenn Aktien tief gefallen sind. Langfristig beeinträchtigt dies selbstverständlich die Anlagerenditen.

Eine maßgebliche Rolle für diese Entwicklung tragen Medien und speziell soziale Medien. Denn sowohl die Art wie Nachrichten konsumiert werden, wie auch deren Verbreitung, hat sich stark verändert. So gilt es die Aufmerksamkeit der Leser schnell zu gewinnen, indem Schlagzeilen immer reißerischer werden und „Breaking News“ immer häufiger in Erscheinung treten. Der tatsächliche Nachrichtengehalt und das in Perspektive setzen von Informationen spielt nur eine untergeordnete Rolle und wird stattdessen immer stärker durch Erzählen von Narrativen und Bestätigungsdenken geprägt. Eine unabhängige und ausgewogene Darstellung von Fakten durch qualitativ hochwertigen Journalismus ist immer schwerer zu finden. Die entsprechend einseitige Darstellungen von Nachrichteninhalten schürt somit auch bei Kapitalmarktthemen Emotionen, aus Sicht der Medien am besten extreme.

Auch in Krisenzeiten sollten sich Anleger nicht verunsichern lassen. Stattdessen sollten sie versuchen Ruhe zu bewahren und bedacht zu handeln. Anlageentscheidungen sollten unabhängig von extremen Emotionen getroffen werden. Dabei hilft es schon im Vorfeld einer langfristigen Strategie zu folgen, die sich auch in Krisenzeiten bewährt hat. In Abbildung 1 verdeutlicht das Beispiel am DAX, dass Kursrücksetzer immer wieder attraktive Einstiegsmöglichkeiten bieten.

Abbildung 1: Entwicklung des DAX 1995-2020

Abbildung 1: Entwicklung des DAX 1995-2020

Krisen als Teil des Konjunkturzyklus

Krisen gehören zum Konjunkturzyklus dazu. Dabei ist die Rezession eine von vier Phasen, die der Konjunkturzyklus einer Volkswirtschaft durchläuft. In der Vergangenheit haben Konjunkturzyklen im Durchschnitt 7 bis 9 Jahre benötigt diese vier Phasen zu durchlaufen. Der letzte Konjunkturzyklus dauert, wenn man den Beginn nach der Finanzkrise 2008/2009 setzt, schon deutlich länger an. Aber auch äußere Umstände, sogenannte exogene Faktoren, können dem Konjunkturzyklus unerwartet eine entscheidende Wende geben. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Corona-Pandemie, die eine voll ausgelastete Wirtschaft in einer Phase der Hochkonjunktur in kürzester Zeit in eine Rezession gestürzt hat. Charakteristische realwirtschaftliche Merkmale der Rezession sind ein grundsätzlicher Nachfragerückgang nach Gütern und Dienstleistungen, niedrigere Gewinnmargen sowie ein Rückgang der Investitionsbereitschaft von Unternehmen, sinkende beziehungsweise stagnierende Löhne und Preise und eine steigende Arbeitslosigkeit. Im Zuge der Corona-Pandemie fielen als Reaktion auf den wirtschaftlichen Stillstand die Börsenkurse rekordschnell in einem ähnlichen Ausmaß wie in der Finanzkrise 2008/2009.

In einer Rezession werden in der Regel auch qualitativ hochwertige Aktien finanzstarker, stabiler Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen, wobei gerade diese eine Rezession überstehen und im Nachgang überdurchschnittlich profitieren werden. Schwächere Unternehmen hingegen werden von Insolvenzen bedroht sein und müssen häufig ums Überleben kämpfen. Nach der Rezession werden die verbleibenden Unternehmen von weniger Wettbewerb profitieren, indem sie mehr Marktanteile gewinnen und eine höhere Preissetzungsmacht haben. Entsprechend volatil bewegen sich die Börsenkurse einzelner Unternehmen in dieser Zeit, gerade auch wenn Unternehmensnachrichten, bspw. in Form von Quartalszahlen anstehen. Doch gerade in solch einem Umfeld ergeben sich auch Anlagechancen.

Nach der Krise folgt der Aufschwung

Einer Rezession folgt die Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs. Rezessionen enden meist, wenn Zinssätze, Löhne und Betriebskosten so niedrig sind, dass Investitionen in Produktion wieder Fahrt aufnehmen oder wenn die Nachfrage wieder anzieht. Dieser Wendepunkt ist in der Regel durch optimistischere Wirtschaftsprognosen, steigende Unternehmensinvestitionen, eine zunehmende Auslastung vorhandener Kapazitäten, eine Verbesserung der Verbraucherstimmung und der Zunahme des Konsums gekennzeichnet. Wachsende Unternehmensgewinne sind die Folge.

Krisenzeiten gehen zu Ende. Die Rezession im Zuge der großen Finanzkrise im Jahr 2008 schien für viele Anleger wie das Ende der Welt, dabei war der Tiefpunkt im März 2009 eine besonders gute Kaufgelegenheit vor einem über zehnjährigen Bullenmarkt! Wann genau eine Krise zu Ende ist, lässt sich jedoch nur im Nachgang feststellen.

Konjunkturindikatoren sind ungenau

Auch wenn es nach der Theorie nach einfach sein sollte Ein- und Austiegszeitpunkte an der Börse zum richtigen Zeitpunkt im Konjunkturzyklus zu finden, so ist genau das Gegenteil der Fall. Es ist nicht möglich zum aktuellen Zeitpunkt festzustellen, in welcher Phase des Konjunkturzyklus man sich befindet. Dabei gibt es eine Vielzahl an Konjunkturindikatoren, die sich grob in vorlaufende und nachlaufende einkategorisieren lassen, die genau dies versuchen. Zu diesen Indikatoren gehören bspw. Einkaufsmanagerindizes, Kapazitätsauslastungen, Kreditvergaben, Arbeitslosenzahlen, Konsumentenausgaben, Stimmungsbarometer und viele mehr. All diese sollte man als Anleger im Blick haben, da sie wichtige Informationen über den Zustand der Wirtschaft liefern. Zur Bestimmung der aktuellen Position im Konjunkturzyklus sind diese jedoch nur bedingt aussagekräftig und lassen in Summe auch keine belastbaren Rückschlüsse zu.

Aktienmärkte laufen der Realwirtschaft in der Regel voraus und verarbeiten alle Erwartungen von Marktteilnehmern für die Zukunft in den aktuellen Preisen. Da keiner der Marktteilnehmer weiß, in welcher Phase des Konjunkturzyklus man sich befindet und auch die Erwartungen für die Zukunft komplett falsch sein kann, ist es ist unmöglich vorherzusagen, wann der Aktienmarkt einen Tiefpunkt erreicht hat bzw. erreichen wird.

Wie Anleger handeln können

Aktien gelten langfristig als ertragreichste Anlage

Es gibt viele Möglichkeiten der Geldanlage.  Für Privatanleger sind dabei Aktien, Anleihen, Sparbucheinlagen, Immobilien, Gold oder das zumindest in Deutschland beliebte Bargeld gängige Anlageklassen. Dabei gelten Aktien langfristig als ertragreichste Anlage, die zudem als Sachwert einen guten Schutz vor inflationären Entwicklungen bieten. Aufgrund verfügbarer und vergleichbarer Datensätze mit hoher Datenqualität aus dem US-Markt haben wir in Abbildung 2 die reale Wertentwicklung der sechs oben genannten Anlageklassen über einen Zeitraum von 50 Jahren verglichen. Die Daten für die US-Inflation, den Goldpreis in USD, die US-Sparbuchzinssätze, die US-Immobilienpreise sowie US-Anleihen stammen aus der Datenbank der FRED, der Federal Reserve Bank of St. Louis, die Daten für unsere Aktienberechnung stammen aus der Robert Shiller Online-Datenbank von der Universität Yale.

Aktien haben über diesen Zeitraum ab besten abgeschnitten und 1.971 % an realer Rendite erwirtschaftet. Auf Platz 2 folgte Gold mit 715 %. Abgeschlagen auf dem letzten Platz landete Bargeld mit -85 %, dessen realer Wert von der Inflation stetig aufgezehrt wurde.

Abbildung 2: Langfristiger Vergleich von Anlageklassen; indexierte, reale Wertentwicklung zum Jahresende in US-Dollar (1970 = 100 $)
Aktien – S&P 500 einschließlich wieder anlgelegter Dividenden, Stand 11.05.2020
Gold – Goldpreis resultierend aus dem Fixing am Londoner Goldmarkt in US-Dollar, Stand 11.05.2020
Anleihen – 10-jährige US-Anleihen, Stand, 11.05.2020
Sparbucheinlagen – 3 Monats Zinssätze der US-Einlagezertifikate, Stand 31.03.2020
Immobilien – Durchschnittspreise der verkauften Häuser in USA, Stand 31.03.2020

Abbildung 2: Langfristiger Vergleich von Anlageklassen; indexierte, reale Wertentwicklung zum Jahresende in US-Dollar (1970 = 100 $)
Aktien – S&P 500 einschließlich wieder anlgelegter Dividenden, Stand 11.05.2020
Gold – Goldpreis resultierend aus dem Fixing am Londoner Goldmarkt in US-Dollar, Stand 11.05.2020
Anleihen – 10-jährige US-Anleihen, Stand, 11.05.2020
Sparbucheinlagen – 3 Monats Zinssätze der US-Einlagezertifikate, Stand 31.03.2020
Immobilien – Durchschnittspreise der verkauften Häuser in USA, Stand 31.03.2020

Für langfristige Anleger sollten Aktien und hier insbesondere finanzstarke Unternehmen mit starken Geschäftsmodellen einen signifikanten Anteil ihrer Gesamtanlagen ausmachen. Durch eine internationale breite Streuung nach Ländern, Währungen und Branchen lassen sich Risiken innerhalb des Anlageportfolios ohne Ertragseinbußen mindern. Für Privatanleger kann es anspruchsvoll und äußerst zeitaufwendig sein, Kapitalmärkte und Unternehmen zu analysieren. Nicht jeder kann und möchte dies auf sich nehmen. Dann bietet sich eine professionelle Verwaltung von Vermögen an, die mehr Zeit fürs Wesentliche schafft.

RIV-Fonds – ertragreich, kostengünstig, transparent und komfortabel

RIV-Fonds bieten Anlegern einen Mehrwert, denn sie sind ertragreich, kostengünstig, transparent, komfortabel und haben weitere anlegerfreundliche Eigenschaften. Unsere langfristigen Anlageergebnissen sprechen für sich. Mit diesen gehören wir regelmäßig zur Spitzengruppe vergleichbarer Fonds. Unser Anlagekonzept hat sich über mehr als 25 Jahre als ertragreiche Anlage für langfristige Anleger bewährt. Im Gegenteil zu vielen am Markt erhältlichen Fonds, die meist hohe Ausgabeaufschläge von bis zu 5 % verlangen, erhalten Sie Anteile an RIV-Fonds immer ohne Ausgabeaufschlag zum Nettoinventarwert. Zudem verlangen wir keine erfolgsabhängigen Zusatzgebühren, welche inzwischen bei vielen Wettbewerbern verbreitet sind. Mit unseren monatlichen Berichten bleiben Sie bestens informiert.

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