ZV Fondsbeschreibung2018-12-04T15:35:11+00:00

Ausgabepreis: 93,68 EUR | Rücknahmepreis: 93,21 EUR – Bewertungstag: 06.12.2018

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Fondsbeschreibung

Der RIV Zusatzversorgung ist ein in Deutschland domizilierter, international anlegender, ausschüttender Aktienfonds.

Der RIV Zusatzversorgung verfolgt drei Anlageziele:

Als primäres Ziel soll der RIV Zusatzversorgung seinen Anlegern, durch eine vom jeweiligen Anlageergebnis des Fonds unabhängige Ausschüttung, in guten und in schlechten Börsenjahren ein zusätzliches Einkommen zur Verfügung stellen. Grundsätzlich beträgt die jährliche Ausschüttung 2,50 EUR je Anteil zuzüglich eines kumulierten Inflationsausgleichs. Das erste Geschäftsjahr begann mit dem Auflagedatum am 01.10.2018 und endet am 31.03.2019. Die Ausschüttung für dieses Rumpfgeschäftsjahr erfolgt anteilig und beträgt deshalb 1,25 EUR je Anteil. Die erste volle Ausschüttung in Höhe von 2,50 EUR je Anteil zuzüglich des Inflationsausgleichs erfolgt für das am 31.03.2020 endende Geschäftsjahr.

Als sekundäres Ziel soll diese Ausschüttung durch einen kumulierten Inflationsausgleich auch ihre Kaufkraft beibehalten. Dies geschieht dadurch, dass sie jedes Jahr um den Prozentsatz angehoben wird, um den der deutsche Verbrauchpreisindex (VPI) des Statistischen Bundesamtes im jeweils vergangenen Kalenderjahr gestiegen ist.

Als tertiäres, nachgeordnetes, Ziel soll trotz der jährlichen Ausschüttungen, auch der Anteilspreis langfristig (>10-Jahreszeitraum) dem Anstieg des deutschen Verbraucherpreisindex folgen und das im Fondsvermögen angelegte Kapital seine Kaufkraft erhalten.

Dies soll durch eine aktive Anlagepolitik mit Schwerpunkt auf Aktienanlagen erreicht werden. Der Aktienanteil kann zwischen 51% und 100% des Fondsvermögens betragen. Der Fonds erwirbt nur börsengängige Wertpapiere mit einem hinreichend großen Handelsvolumen.

Die Minderung der Anlagerisiken im Fondsvermögen erfolgt durch eine breite und internationale Streuung der Wertpapiere nach Emittenten, Branchen und Währungen. Nur so können Anlagerisiken ohne Ertragseinbußen reduziert werden. Das Fondsmanagement verzichtet auf alle Versuche die Anlagerisiken durch Markettiming oder Kurssicherungsgeschäfte zu mindern. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass dies auf Dauer mehr schadet als nutzt.
Spekulative Anlageinstrumente mit schwer kalkulierbaren Risiken wie Zertifikate oder hochverzinsliche Schrottanleihen mit hohem Ausfallrisiko kommen als Anlagen nicht in Betracht. Derivate sind als Anlage ausgeschlossen.
Wertpapierleihgeschäfte sind nicht zulässig. Diese stellen einen Tausch von Sachwerten in Forderungen dar, können zu Leerverkäufen gegen die Fondsinteressen genutzt werden und belasten zudem das Fondsvermögen mit zusätzlichen Kontrahentenrisiken.

Der Fonds ist für Anleger konzipiert, die laufende und langfristig kaufkraftstabile Ausschüttungen brauchen und deshalb das langfristig größere, inflationäre Entwertungsrisiko verzinslicher Anlagen und ihres Ertrags, gegen das kurzfristig größere Schwankungsrisiko einer Aktienanlage mit kaufkraftstabiler Ausschüttung tauschen möchten.

Um kurzfristige Anlagen in den Fonds unattraktiver zu gestalten, wird bei jedem Anteilsverkauf ein Rücknahmeabschlag von 0.5% erhoben. Dieser fließt vollumfänglich dem Fondsvermögen zu, um dort die durch den Zu- und Abfluss von Anlagegeldern entstehenden Kosten zu decken.

Der RIV Zusatzversorgung wird von drei erfahrenen Fondsmanagern gemeinsam verwaltet. Darüber hinaus sind in betriebsinternen Organisationsrichtlinien die Anlagegrundsätze verbindlich festgeschrieben und können nur durch gemeinsamen Beschluss des Vorstands geändert werden. Diese Maßnahmen verhindern einsame Entscheidungen Einzelner und eine wesentliche Änderung der bisher erfolgreichen Anlagegrundsätze durch das Ausscheiden eines einzelnen Managers.

Die Fondskosten sind für die langfristige Wertentwicklung eines Fonds von enormer Bedeutung.

Um die Verwaltungskosten des Fonds so niedrig wie möglich zu halten, werden daraus keine Bestandsprovisionen an Banken und Fondsvermittler gezahlt. Dies hat den Vorteil, dass unser Fonds nur aus Überzeugung und nicht aus Provisionsinteressen empfohlen wird.

Für gute Leistungen des Fondsmanagements fällt kein zusätzliches Erfolgshonorar an. Schon das Verwaltungshonorar verpflichtet den Fondsmanager zur bestmöglichen Arbeit.

Die Gesamtkosten mindern die steuerpflichtigen Fondserträge. Darüber hinaus werden sämtliche Fondsausschüttungen und Fondskursgewinne mit 30% steuerlich freigestellt.

Wir legen großen Wert auf ein Maximum an Transparenz unseren Anlegern gegenüber. Jeder uns bekannte Anleger wird deshalb monatlich durch einen Bericht über die Wertentwicklung seines Fondsdepots, die detaillierte Fondszusammensetzung, die wichtigsten erfolgten Transaktionen in den Fonds und die makroökonomischen Entwicklungen informiert.